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Claudia Brefeld                                                                     artgerecht & ungebunden




Haiku   Glossar

 

Japanische Fachbegriffe rund um das

Haiku (romaji)

俳句 (kanji)      はいく (hiragana)

 

ageku –
letzte Strophe eines Renga/Renku


atarashimi
neue Werte, neuer Blickwinkel - mit neuer Wahrnehmung und aus neuen Perspektiven heraus einen Blick auf alte Werte und Themen zu werfen


bunnin –
Erstellung eines Renga/Renku via Post, Fax, Telefon oder Internet


chôku –

Langvers (5-7-5-moren-Vers) in einem Renga/Renku


daisan –

dritte Strophe eines Renga/Renku


dentô haiku –
traditionelles Haiku - besondere und bekannte Verfechter des traditionellen Haiku im
5-7-5-moren-Rhythmus und mit einem Jahreszeitenwort waren Masaoka Shiki
(1867-1902), Gründer der Zeitschrift Hototogisu, und sein Schüler Takahama Kyoshi (1874-1959)


dokugin
ein Solo-Renga/Renku - nur von einer Person geschrieben


fueki –

Idee der immer währenden Wahrheiten, die Dichter mit ihren Idealen anstreben


fueki ryûkô –

"unwandelbar und zeitgemäß" - laut Bashô muss ein Renga literarischen Wert und ein Gefühl für Eleganz haben


fuga –
"wahre, echte Kunst", Eleganz - die Renga-Dichtung wurde erst durch Bashô in diesen Status erhoben


fuga no makoto –
"poetische Wahrheit"


ga –
"Eleganz" - die höchste Form von Kunst im Gegensatz von zoku - so wurde im Renga durch das Suffix ga dieser Status gekennzeichnet, der von Bashô durch die Verwendung des Begriffes fuga erreicht wurde


gendai haiku –
modernes, zeitgenössisches Haiku - es begann sich in Japan nach dem zweiten Weltkrieg zu etablieren, löste sich u.a. von den Vorgaben Jahreszeitenbezug und
5-7-5-moren-Zählung


ginko
Haiku-Spaziergang - ein traditioneller Spaziergang zu bestimmten Plätzen, um Eindrücke zu sammeln und Haiku zu schreiben


gojuin –
Renku-Dichtung mit 50 Strophen


gûi –
"versteckter Sinn"


haibun –
zusammengesetzt aus haikai no bunsho und bedeutet in etwa „Prosa im haikai-Stil“: Prosatext (unterschiedliche Prosa-Stile sind durchaus möglich) in der Regel mit einem oder auch mehreren Haiku


haiga –
die Kombination von visuellen (Foto, Sumi-e usw.) und textlichen (Haiku) Elementen auf einer gemeinsamen Unterlage: einer Leinwand, einer Schriftrolle, einem Blatt Papier, einem Fächer usw., dabei soll der Text nicht das Visuelle erklären und umgekehrt, sondern beide Teile sollen sich ergänzen und zu einem Gesamtwerk zusammen fügen


haigon –
Bezeichnung für neue Ausdrücke in der haikai-Dichtung (wegweisend für dieses Genre), die es in der klassischen waka-Poesie noch nicht gegeben hat: umgangssprachliche Wörter mit poetischer Resonanz


haijin
ein vollkommener Haiku-Poet in Japan - nicht zu verwechseln mit jemanden, der allgemein Haiku schreibt


haikai –
"Humor, Witz" - Bezeichnung für humoristische Gedichte - dieser Begriff wurde später als Ersatz für haikai no renga genutzt und allgemein für jede Dichtung in diesem Sinne verwendet


haiku –
zusammengesetzt aus haikai no hokku - erster Vers aus einem haikai entnommen - der Startvers (hokku) eines Renga wurde von Bashô (Matsuo Bashô, 1644-1694) aus der Kettendichtung hervorgehoben und fungierte ab dem Zeitpunkt bereits als Werk mit besonderer Qualität - jedoch erst Shiki (Masaoka Shiki, 1867-1902) löste das hokku aus dem haikai, machte es zu einer eigenständigen Gedichtform und führte dafür den Begriff Haiku ein - anfänglich beinhaltete es ein Jahreszeitenwort und wurde im Rhythmus von 5-7-5 moren geschrieben, später löste man sich von diesen Vorgaben (modernes Haiku)


hana –
"Blüte" - Kirschblüten (sakura) werden oftmals ebenfalls so bezeichnet


hana no ku –
Blütenvers in einem Renga/Renku


hanami –
"Blüten beschauen gehen"- Kirschblütenfest in Japan


hankasen –
Renku-Dichtung mit 18 Strophen (halbe kasen-Länge)


hansen haiku –
Anti-Kriegshaiku


hiraku –
in einem Renga/Renku die Bezeichnung für eine Strophe, die keinen besonderen Namen (wie z.B. hokku, wakiku, daisan etc.) hat


hokku –
Startvers (eines Renga/ Renku), der früher in der Regel vom Hauptgast der Dichterrunde gestellt wurde - hatte und hat eine herausragende Qualität und Stellung in den Kettendichtungen - bekam eine gewisse Eigenständigkeit schon zu Bashôs Zeiten, so wurden damals bereits hokku-Wettbewerbe veranstaltet


honka

Vorlagegedicht


honkadori –
Haiku schreiben nach einem Vorlagegedicht, aus dem oftmals Phrasen entnommen und im Haiku eingebaut werden


honzetsu –
Anspielungen auf z.B. allgemein bekannte Prosawerke (wie das genji monogatari)


hosomi –
"Spärlichkeit, Kargheit"


hyakuin –
Renku-Dichtung mit 100 Strophen


imachi
Renku-Dichtung mit 18 Strophen - hat im Gegensatz zu anderen Renku-Dichtungen keine jo - ha - kyû -Strophenaufteilung


jikken –
wirkliche Gefühle


jiyûritsu haiku –
"freies Haiku" - die Freie-Haiku-Bewegung  wurde von Ogiwara Seisensui (1884-1976) kurz nach 1900 ins Leben gerufen, sie wandte sich von der Neuen-Haiku-Bewegung (siehe Neues Haiku - shinkô haiku)-  ab und löste sich von der Regel: 5-7-5-moren-Rhythmus und Jahreszeitenwort


jisei no ku –
Sterbevers - durchaus von vielen Dichtern nicht erst kurz vor ihrem Tode geschrieben


jo - ha - kyû –
Strophenaufteilung in einem Renga/Renku
jo –   Vorderseite (Einleitung)
ha –   Hauptteil (Entwicklung)
kyû –  Rückseite (Abschluss)


jûnicho –
Renku-Dichtung mit 12 Strophen (auch zwölf-Ton-Renku genannt) - hat im Gegensatz zu anderen Renku-Dichtungen keine jo - ha - kyû -Strophenaufteilung


jûsanbutsu –
Renku-Dichtung mit 13 Strophen


juxtaposition –
Gegenüberstellung zweier Bilder/Elemente, die dadurch dynamisch in Beziehung treten. Ein Spannungsgefüge, das Assoziationen evoziert.


kachô fûei-shi –
"Gedicht der Blumen und Vogel-Dichtung", eine Naturdichtung, die um die Phänomene der Natur in den vier Jahreszeiten und der menschlichen Lebenswelt kreist - eine Definition des Haiku von Takahama Kyoshi (1874-1959)


kakekotoba –
Scharnierwort oder -wortteil: bezieht sich auf zwei Versteile (als letztes Wort des ersten Teiles und erstes Wort des zweiten Teiles) und erhält so durch den unterschiedlichen Sinnzusammenhang eine Doppelbedeutung


kami no ku –
im tanka die ersten drei Segmente bzw. die obere Strophe (5-7-5)


kannenteki –
ein "ideengezeugter Vers": basiert nicht auf einer real beobachteten Szenerie


kannonbiraki –
bestimmte Art der Wiederholung: wenn uchikoshi und tsukeku  (siehe uchikoshi-maeku-tsukeku) in einem Renku ein identisches Bild oder Thema haben - dies soll vermieden werden


karumi –
Schlichtheit (wörtlich: "Leichtigkeit") - die Schönheit der einfachen Dinge mit schlichten Worten wiederzugeben: ein Stil, den Bashô eingesetzt hat


kasen –
Renku-Dichtung mit 36 Strophen
jo - ha - kyû /Strophenaufteilung: 6 – 24 (2 x 12) – 6, daraus ergeben sich vier Seiten


kidai –
Jahreszeitenthema - Schlüsselthema, durch dem ein Haiku einer Jahreszeit zugeordnet werden kann


kigasanari –
zwei Jahreszeitenwörter (kigo) gleicher Jahreszeit in einem Haiku


kigo –
Jahreszeitenwort - Schlüsselwort für eine Jahreszeit in einem Haiku


kire –
Schnitt innerhalb eines Haiku (oder einer Renku-Strophe) - eine Pause die trennt


kireji –
Schneidewort - eine Art verbales Satzzeichen im Japanischen, das je nach Inhalt durch unterschiedliche Wörter dargestellt werden kann
Häufige kireji sind: ka, kana, -keri, -ramu/-ran, -shi, -tsu, ya


kizure –
zwei Jahreszeitenwörter (kigo) verschiedener Jahreszeiten in einem Haiku, um Jahreszeiten ineinander übergreifen zu lassen


kokoro –
"Herz, Seele" - dichterische Subjektivität (beim shasei)


kocho –
Renku-Dichtung mit 24 Strophen


ku –
kurzer, knapper Vers


kukai –
Haiku-Wettbewerb, bei dem die teilnehmenden Dichter auch gleichzeitig die Bewerter sind


kukazu –
"Anzahl der Verse"


kusô –
"Phantasie"


kyaku –
der Ehrengast einer Renku-Sitzung, der das hokku dichtet


kyakkan byosha
Objektivität


maeku –
die zweite Strophe (preceding verse) in einer Reihenfolge bestehend aus drei Strophen innerhalb eines Renku (siehe uchikoshi-maeku-tsukeku)


makoto –
"Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit"


meigen –
"goldene Worte", wichtige Lehrsätze


meigetsu –
klar leuchtender Herbstvollmond (achter Vollmond im Lunarkalender)


mitsumono –
Renku-Dichtung mit 3 Strophen


mono no aware –
das Bewusstsein von der Vergänglichkeit (mono - Dinge, aware - transzendiert die Gefühle von Traurigkeit und Freude und führt diese in eine neue, tiefe Emotion)


mora –
japanische Lauteinheit, Mehrzahl: moren


mu
die erfüllte Leere


muki haiku  –
Haiku ohne Jahreszeitenwort


nihon kanshi
japanische Gedichte im chinesischen Stil


nijûin –
Renku-Dichtung mit 20 Strophen


nushi aru kotoba –
"Ausdrücke, die ein Herrn haben" - Ausdrücke, die aufgrund ihrer besonderen Schönheit oder Originalität als Eigentum ihrer Verfasser betrachtet und deshalb in Japan in der Dichtung fortan nicht von anderen verwendet werden durften


Oi no Kokumi –
Bashôs Tagebuch "Die kleine Schrift aus meinem Reisekorb"


Oku no Hosomichi –
Bashôs Reisetagebuch "Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland" bzw. "Enge Straße nach Oku"


onchô –
"Harmonie"


renga –
"verbundene Eleganz" - Sammelbegriff für Kettendichtungen mit unterschiedlichen Strophenanzahlen, von mehreren Dichtern geschrieben – später unterschied man Renga und Renku
Renga: Bezeichnung für japanische Kettendichtungen im Zeitraum "13. Jahrhundert bis zu Bashôs Zeit"


renju
die Mitglieder einer Renga-Zusammenkunft


renku -
"verbundene Verse" - Sammelbegriff für Kettendichtungen  mit unterschiedlichen Strophenanzahlen, von mehreren Dichtern geschrieben - zeichnen sich gegenüber den Renga durch höhere Qualität aus, nachdem Bashô konkrete und stringentere Regeln einführte
Renku: Bezeichnung für japanische Kettendichtungen im Zeitraum " Bashôs Zeit bis Gegenwart"


renshi –
Kettendichtung von mehreren Autoren geschrieben - im modern, formal ungebundenen Stil - mehrsprachig möglich, Richtung Gedankenlyrik, freie Gestaltung


rinne –
Name für die Wiederholung eines gleichen Themas, eines Bildes oder eines Wortes in einem Renku
 

rokku
Renku-Dichtung mit variabler Anzahl von Strophensätzen (mindestens drei Strophensätze: jo - ha - kyû) - jeder Satz besteht aus sechs Strophen


ruiku
ähnliches, gleichartiges Haiku


ryogin –
ein von zwei Autoren geschriebenes Renga/Renku


sabaki –
Leiter einer Renga/Renku-Sitzung, auch sôshô genannt


sabi –
Patina zeigen, über Reife verfügen, elegante Schlichtheit- alt und verwittert mit einem Hauch Traurigkeit auf Grund von Verlassenheit


saijiki –
Verzeichnis, Wörterbuch, Nachschlagewerk der kigo einer Region


sangin –
ein von drei Autoren geschriebenes Renga/Renku


sarikirai –
Regel, um die Wiederholung eines Bildes oder eines ähnlichen Verses in einem Renku zu verhindern


seisen haiku –
heiliges Kriegshaiku, verherrlichend


senku –

Renku-Dichtung mit 1000 Strophen


senryû –
ähnlich dem Haiku, aber inhaltlich steht das seelische Erleben, das Emotionale im Vordergrund

sensei –
anerkannter, ausgebildeter Haikumeister


sensô haiku
Kriegshaiku, neutral beschreibend


shasei –
Stil des objektiven Skizzierens der Natur "so wie sie ist" in einem Haiku - Momentaufnahme, vergleichbar mit einem Schnappschuss, bei dem das subjektive Auswählen und die Perspektive des Fotographen einen nicht ganz unerheblichen Einfluss hat

shibumi –
Kürze, Wortökonomie


shikimoku –
Gesamtheit der Regeln, die die stilistischen Anforderungen bezüglich Abwechslung in einem Renga/Renku gestalten und das Auseinanderfallen des Werkes verhindern


shimo no ku –
im tanka die letzten zwei Segmente bzw. die untere Strophe (7-7)


shinkô haiku –
"Neues Haiku" - wurde u. a. durch Kawahigashi Hekigotô (1873-1937), Schüler von Masaoka Shiki (1867-1902), etabliert (Bewegung zum Neuen Haiku) und setzte sich so vom traditionellen Haiku (dentô haiku) ab: die Anzahl von 17 moren blieb erhalten, allerdings nicht mehr auf den Rhythmus 5-7-5 beschränkt und auch das Jahreszeitenwort war nicht unbedingt erforderlich


shiori
"Empfindlichkeit, Zartheit" - zarter Nachklang des dichterischen Erlebnisses


shisan –
Renku-Dichtung mit 12 Strophen


shishi –
Renku-Dichtung mit 16 Strophen


sokkyô –
"Spontanität"


sôshô –
Leiter einer Renga/Renku-Sitzung, auch sabaki genannt



takedakeshi –
großartiges, erhabenes Bild - sollte von einem hokku in einem Renku entworfen werden


tan-renga –
älteste Form der Kettendichtung - entstand aus dem tanka - ein von zwei Autoren geschriebenes zweistrophiges Kettengedicht - erst später entwickelten sich längere Kettendichtungen


tanka –
kurzes Lied, kurzes Gedicht - über 1.300 Jahre alt - Stilrichtung der jap. Gedichtform waka - bestehend (traditionell) aus 31 moren nach dem Schema 5-7-5-7-7 angeordnet


tanku –
Kurzvers (7-7-moren-Vers) in einem Renga/Renku


tanzaku
Papierstreifen zum Aufschreiben eines Gedichts

teikei
5-7-5-moren-Rhythmus

tenji –
der Begriff Verschiedenartigkeit innerhalb der Renku-Regel 'Anschluss und Verschiedenartigkeit' (link and shift)


triparshva –
Renku-Dichtung mit 22 Strophen


tsuizenshû –
Gedenksammlung


tsukeai –
der Begriff Anschluss innerhalb der Renku-Regel 'Anschluss und Verschiedenartigkeit' (link and shift)
auch tsukekata oder tsukeaji genannt - es bezieht sich auf das Mischen und Zusammenfügen von (ungewöhnlichen) Wortkombinationen, die die Phantasie beflügeln und ein neues Bild evozieren - ein interessantes Merkmal eines Renga/Renku


tsukeku –
die dritte Strophe (linking verse) in einer Reihenfolge bestehend aus drei Strophen innerhalb eines Renku (siehe uchikoshi-maeku-tsukeku)


tsuki no ku –
Mondvers in einem Renga/Renku


tsukimi –
"Mond schauen gehen" - Herbstmondschau, Fest in Japan


uchikoshi –
die erste Strophe (leap-over-verse) in einer Reihenfolge bestehend aus drei Strophen innerhalb eines Renku (siehe uchikoshi-maeku-tsukeku)


uchikoshi - maeku - tsukeku
eine Reihenfolge bestehend aus drei Strophen innerhalb eines Renku -
in einem solchen Dreiergefüge ist zu beachten, dass im tsukeku (dritte Strophe) nicht wieder inhaltliche oder stimmungsmäßige Themen vom uchikoshi (erste Strophe)   aufgenommen werden - es gilt also, das Prinzip des Voranschreitens und der Verschiedenheit in einem Renku umzusetzen


wabi –
Herbheit des Einsam-Stillen


wabi-sabi –
Konzept der Wahrnehmung von Schönheit - nicht die offenkundige Schönheit, sondern die verhüllte herbe Schlichtheit, verborgen in der Hülle des Unscheinbaren


waka –
alte klassische japanische Gedichtform - ein Genre der jap. Dichtkunst, das sich vom kanshi (Gedichte, die in chinesischer Sprache und in chinesischen Gedichtformen verfasst wurden) unterschied - entstand etwa im 8. Jahrhundert - gilt als Sammelbegriff für mehrere Stilrichtungen, die bekannteste ist das tanka


wakiku –
zweite Strophe (nach dem hokku) eines Renga/Renku, meistens vom Gastgeber gedichtet


wakiokori
traditionelle Übung - man startet bei einem Renga/Renku mit dem hokku eines berühmten Poeten (z.B. anlässlich eines Jahrestages)


yohaku –
leerer Raum, Auslassung, das nicht Gesagte


yoin
"Nachhall"


yongin –
ein von vier Autoren geschriebenes Renga/Renku


yotsumono
Renku-Dichtung mit 4 Strophen


yoyoshi –
Renku-Dichtung mit 44 Strophen


yugen
Geheimnis, das Unausgesprochene, die unergründliche Tiefe eines Haiku - etwas, das auch über den Haiku-Moment hinaus, unergründlich bleibt, sozusagen im Bereich jenseits der Worte liegt


zoku –
gewöhnlicher Vers, entspricht nicht der wahren Kunst des Haiku

 

 

letzte Änderung: 2-1-2017